Patienteninformation

Penisverkrümmung

Informationen zu angeborener und erworbener Penisverkrümmung, Diagnostik sowie konservativen und operativen Möglichkeiten.

Die Behandlung richtet sich nicht nur nach dem Krümmungswinkel, sondern auch nach Stabilität, Funktion, Erektionsfähigkeit und individuellen Beschwerden.

Formen der Penisverkrümmung

Eine Krümmung kann angeboren sein oder im Erwachsenenalter im Rahmen der Peyronie-Krankheit entstehen. Bei Peyronie können eine tastbare Verhärtung, Schmerzen, Verkürzung oder eine neu aufgetretene Formveränderung vorkommen.

Medizinische Beurteilung

Erfragt werden Beginn, Schmerzen, Veränderungen im Verlauf, Auswirkungen auf den Geschlechtsverkehr und die Erektionsfähigkeit. Untersucht werden Plaques, Länge und Form. Eine Dokumentation der Erektion und bei ausgewählten Patienten eine Doppler-Sonografie können sinnvoll sein.

Nicht operative Möglichkeiten

In der aktiven Phase kann eine angemessene Schmerzbehandlung erwogen werden. Traktions- oder Vakuumgeräte kommen bei einzelnen Patienten infrage; Nutzen und Grenzen der Evidenz müssen erklärt werden. ESWT kann bei Schmerzen erwogen werden, wird aber nicht zur Korrektur der Krümmung empfohlen.

Operation

Eine Operation wird meist erst bei stabilem Befund und deutlicher funktioneller Beeinträchtigung erwogen. Art des Eingriffs richtet sich nach Länge, Krümmung und Erektionsfunktion. Verkürzung, Empfindungsänderung, Erektionsstörung und erneute Krümmung gehören zu den möglichen Risiken.

Wann ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll?

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Diagnose, Untersuchung oder individuelle ärztliche Beratung. Neue, wiederkehrende oder beunruhigende Beschwerden sollten fachärztlich abgeklärt werden.

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Quellen1 Quelle

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